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Telmed-Modell (Telefon/Digital)

Im Telmed-Modell (beim BAG «Telefon/Digital») kontaktieren Sie vor jedem Arztbesuch – ausser im Notfall – ein telemedizinisches Zentrum oder eine App Ihrer Kasse. Dort wird abgeklärt, ob und zu welcher Ärztin Sie gehen sollten. Für diese zusätzliche Stufe sinkt die Prämie gegenüber dem Standardmodell.

Tiefste Telmed-Prämie in der Schweiz (2027, Erwachsene, Franchise CHF 300, mit Unfall)

CHF 346 / Monat

rund CHF 656 pro Jahr unter der tiefsten Standardprämie

28 Kassen mit einem Telmed-Angebot. Momentaufnahme – Ihre Prämie hängt von Wohnort, Alter und Franchise ab.

So funktioniert das Telmed-Modell

Bei einem gesundheitlichen Problem kontaktieren Sie zuerst die rund um die Uhr erreichbare telemedizinische Beratungsstelle Ihrer Kasse – telefonisch oder über eine App (Ärztinnen und medizinische Fachpersonen). Sie schildern Ihr Anliegen und erhalten eine Empfehlung: Selbstbehandlung, Termin bei einer empfohlenen Ärztin oder Gang in den Notfall.

Erst nach dieser Beratung suchen Sie eine Praxis auf. Ohne den vorherigen Kontakt kann die Krankenkasse die Kostenübernahme kürzen oder verweigern – ausser in Notfällen und den vereinbarten Ausnahmen.

Ausnahmen ohne Voranmeldung

Ohne vorherige telefonische oder digitale Beratung dürfen Sie in der Regel direkt zur Fachperson bei:

  • Notfällen
  • gynäkologischer Vorsorge
  • Augenärztin (je nach Kasse)
  • Kinderärztin bei Kindern
  • Zahnärztin

Prämienrabatt

Der Rabatt liegt meist in der Grössenordnung des Praxis-Modells und hängt von Kasse und Prämienregion ab. Die Leistungen der Grundversicherung sind unverändert.

Für wen sich das Telmed-Modell eignet

Passend für digital-affine, mobile Menschen mit wenigen Arztbesuchen, die keine feste Praxisbindung wollen und mit einer telefonischen oder digitalen Erstberatung gut zurechtkommen.

Weniger geeignet für Menschen, die den persönlichen Kontakt und eine feste Bezugsperson bevorzugen oder denen das Schildern von Beschwerden am Telefon schwerfällt.

Telmed-Prämie nach Kanton

Tiefste Telmed-Monatsprämie je Kanton (Erwachsene, Franchise CHF 300, mit Unfalldeckung), bester Wert über die Prämienregionen – aufsteigend. Die Kantonsseite zeigt den vollen Vergleich.

Kantonab CHF / Monat
ZugCHF 346
Appenzell InnerrhodenCHF 372
NidwaldenCHF 394
UriCHF 397
ObwaldenCHF 405
GraubündenCHF 417
St. GallenCHF 417
WallisCHF 424
Appenzell AusserrhodenCHF 429
SchwyzCHF 430
LuzernCHF 435
SchaffhausenCHF 440
GlarusCHF 448
ThurgauCHF 449
ZürichCHF 452
BernCHF 463
AargauCHF 470
FreiburgCHF 475
SolothurnCHF 499
Basel-LandschaftCHF 520
WaadtCHF 554
TessinCHF 564
NeuenburgCHF 579
JuraCHF 580
Basel-StadtCHF 596
GenfCHF 624

Momentaufnahme aus den offiziellen BAG-Prämien 2027.

Telmed-Prämien für Ihre Region vergleichen

Postleitzahl, Haushalt und Franchise eingeben – im Ergebnis nach Telmed filtern und alle Kassen gegenüberstellen.

Zum Prämienrechner

Häufige Fragen zum Telmed-Modell

Wie funktioniert das Telmed-Modell?
Vor jedem Arztbesuch (ausser im Notfall) kontaktieren Sie die medizinische Beratungsstelle Ihrer Krankenkasse per Telefon oder App. Sie erhalten eine Empfehlung und gehen erst danach zur Ärztin. Dafür ist die Prämie tiefer als im Standardmodell.
Muss ich im Telmed-Modell wirklich jedes Mal anrufen?
Ja, ausser in Notfällen und den in den Versicherungsbedingungen genannten Ausnahmen (z.B. Gynäkologie, Kinderärztin). Ohne den Kontakt riskieren Sie, dass die Kasse einen Teil der Kosten nicht übernimmt.
Ist das Telmed-Modell günstiger als das Praxis-Modell?
Meist liegen die beiden nahe beieinander; der genaue Rabatt hängt von Kasse und Region ab. Der Rechner zeigt Ihnen für Ihre Postleitzahl beide Varianten mit den echten Prämien.

Die anderen Modelle

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Datenquelle: Gesamtbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Prämienjahr 2027 (Datenstand September 2026) – dieselben genehmigten Prämien wie priminfo.admin.ch. Wie wir vergleichen. Angaben ohne Gewähr.