Flex-Modell
Das Flex-Modell ist die flexible Variante der Sparmodelle: Statt einer einzigen festen Anlaufstelle wählen Sie bei jedem Anliegen unter mehreren von der Kasse definierten ersten Anlaufstellen, etwa Apotheke, App oder Hausarzt. Das Modell ist beim BAG seit 2027 eine eigene Kategorie.
Tiefste Flex-Prämie in der Schweiz (2027, Erwachsene, Franchise CHF 300, mit Unfall)
CHF 361 / Monat
rund CHF 475 pro Jahr unter der tiefsten Standardprämie
15 Kassen mit einem Flex-Angebot. Momentaufnahme – Ihre Prämie hängt von Wohnort, Alter und Franchise ab.
So funktioniert das Flex-Modell
Bei einem gesundheitlichen Problem kontaktieren Sie zuerst eine der in den Versicherungsbedingungen genannten Anlaufstellen. Welche das sind, legt jede Kasse selbst fest – typisch sind eine Partner-Apotheke, eine telemedizinische App oder eine Hausarztpraxis.
Erst danach geht es bei Bedarf weiter zu Spezialistinnen oder ins Spital. Ohne vorherigen Erstkontakt kann die Kasse die Kostenübernahme kürzen oder verweigern – ausser bei Notfällen und den vereinbarten Ausnahmen.
Prämienrabatt
Wie hoch der Rabatt gegenüber dem Standardmodell ausfällt, hängt von Kasse und Prämienregion ab. Die Leistungen der Grundversicherung sind in allen Modellen identisch.
Hinweis: Die Flex-Kategorie ist neu und die Modelle der Kassen unterscheiden sich stärker als bei Praxis oder Telmed. Ein Blick in die Bedingungen der jeweiligen Kasse lohnt sich.
Für wen sich das Flex-Modell eignet
Passend für Menschen, die sparen möchten, aber nicht auf eine einzige Anlaufstelle festgelegt sein wollen, und die je nach Situation Apotheke, App oder Praxis nutzen.
Weniger geeignet, wenn Sie lieber direkt zu Spezialistinnen gehen oder sich nicht zuerst über eine definierte Stelle beraten lassen möchten.
Flex-Prämie nach Kanton
Tiefste Flex-Monatsprämie je Kanton (Erwachsene, Franchise CHF 300, mit Unfalldeckung), bester Wert über die Prämienregionen – aufsteigend. Die Kantonsseite zeigt den vollen Vergleich.
| Kanton | ab CHF / Monat |
|---|---|
| Zug | CHF 361 |
| Appenzell Innerrhoden | CHF 386 |
| Uri | CHF 424 |
| Nidwalden | CHF 434 |
| Graubünden | CHF 434 |
| Obwalden | CHF 440 |
| Wallis | CHF 450 |
| St. Gallen | CHF 452 |
| Schwyz | CHF 453 |
| Luzern | CHF 461 |
| Appenzell Ausserrhoden | CHF 464 |
| Zürich | CHF 468 |
| Glarus | CHF 470 |
| Thurgau | CHF 475 |
| Schaffhausen | CHF 480 |
| Freiburg | CHF 491 |
| Bern | CHF 500 |
| Aargau | CHF 512 |
| Solothurn | CHF 536 |
| Basel-Landschaft | CHF 541 |
| Waadt | CHF 560 |
| Jura | CHF 592 |
| Tessin | CHF 597 |
| Basel-Stadt | CHF 598 |
| Neuenburg | CHF 599 |
| Genf | CHF 607 |
Momentaufnahme aus den offiziellen BAG-Prämien 2027.
Flex-Prämien für Ihre Region vergleichen
Postleitzahl, Haushalt und Franchise eingeben – im Ergebnis nach Flex filtern und alle Kassen gegenüberstellen.
Zum PrämienrechnerHäufige Fragen zum Flex-Modell
- Was ist das Flex-Modell der Krankenkasse?
- Ein Sparmodell der Grundversicherung mit mehreren möglichen ersten Anlaufstellen (z.B. Apotheke, App oder Hausarzt). Sie wählen je nach Anliegen eine davon. Dafür ist die Prämie tiefer als im Standardmodell.
- Was ist der Unterschied zwischen Flex-, Praxis- und Telmed-Modell?
- Im Praxis-Modell ist die erste Anlaufstelle eine feste Praxis oder ein Ärztezentrum, im Telmed-Modell ein Telefon- oder Digital-Dienst. Das Flex-Modell lässt Ihnen die Wahl zwischen mehreren definierten Anlaufstellen.
Die anderen Modelle
- Standardmodell (freie Arztwahl) – Freie Wahl von Arzt und Spital – höchste Flexibilität, höchste Prämie.
- Praxis-Modell (Hausarzt/HMO) – Erste Anlaufstelle ist eine feste Arztpraxis oder ein Ärztezentrum (HMO) – spürbarer Prämienrabatt.
- Telmed-Modell (Telefon/Digital) – Vor dem Arztbesuch die telefonische oder digitale Beratung – Rabatt bei Eigenverantwortung.
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Datenquelle: Gesamtbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Prämienjahr 2027 (Datenstand September 2026) – dieselben genehmigten Prämien wie priminfo.admin.ch. Wie wir vergleichen. Angaben ohne Gewähr.